Landtag und Regierung des Freistaats erinnern an Opfer des Nationalsozialismus

Mit einer gemeinsamen Gedenkveranstaltung erinnerten der Landtag und die Staatsregierung heute an die Opfer des Nationalsozialimus. Landtagspräsident Matthias Rößler und Ministerpräsident Stanislaw Tillich hielten vor etwa 450 geladenen Gästen im Plenarsaal eine Ansprache. Zu den Gästen gehörten Überlebende des Holocausts und Vertreter von Opferverbänden sowie Schulklassen. Der Leiter der Gedenkstätte Pirna-Sonnenstein, Boris Böhm, sprach über die »Euthanasie«-Verbrechen in Sachsen. Der 27. Januar ist nationaler Gedenktag zur Erinnerung an die Opfer des Nationalsozialismus.
Jahresausblick des Ministerpräsidenten: Schwerpunkt auf soliden Finanzen und Stärkung der Demokratie

Ministerpräsident Stanislaw Tillich hat am 27. Januar 2012 in Dresden einen Ausblick auf das Jahr 2012 gegeben. Im Fokus stehe u.a. die Fortsetzung der soliden sächsischen Haushaltspolitik, die sich in der Aufstellung des Doppelhaushaltes 2013/2014 widerspiegeln werde. »Wir halten daran fest, keine neuen Schulden aufzunehmen und mit der notwendigen Weitsicht auf zurückgehende Einnahmen zu reagieren. Gerade deshalb investieren wir weiter in Bildung, Forschung und Infrastruktur, um die Wettbewerbsfähigkeit unseres Freistaates auszubauen«, sagte Ministerpräsident Tillich. »Die sächsische Staatsregierung wird 2012 ihren Kurs konsequent und verlässlich fortsetzen, um den Freistaat Sachsen zu einer lebenswerten und weltoffenen Heimat für alle zu machen. Im Dialog mit den Menschen die besten Lösungen zu finden und die Interessen des Freistaates mit Nachdruck in Berlin und Brüssel zu vertreten – davon wird auch dieses Jahr unser Handeln geprägt sein.«






